Bergdorf Hüttenhof

Bergdorf Hüttenhof
Hobelsberg 23
94143 Grainet
Tel. 08585/96050
www.bergdorf-huettenhof.de

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Wie wächst man und bleibt doch persönlich? Wie wird man besser und bleibt doch vertraut? Man merkt, dass es Helmut Paster junior umtreibt, dass der Hüttenhof bleibt, was er immer schon war, und doch zu dem Hüttenhof wird, der er sein kann. Beschenkt von der Lage, fast 1.000 Meter hoch am Fuße des Aussichtsbergs Haidel, wo die fantastische Rundumsicht von den sanften Hügeln des Böhmerwalds über die feinzackigen Alpen bis hin in die weite Ebene des Gäubodens fast bis nach München reicht. Für die Stammgäste eine Heimat, für neue Gäste ein Erlebnis: Um das zu sein, haben die Pasters manchmal den großen Wurf gewagt, vor allem aber ständig an den Details gefeilt und sich nicht davor gescheut, auch mal einen vermeintlichen Schritt zurückzugehen, sich zu konzentrieren und in den Feinheiten noch besser zu werden, wie zuletzt mit dem „Lieblings-Chalet für Zwei“. 60 Jahre ist es heuer her, dass die Oma eine Gaststube mit drei Tischen eröffnete. Bald wurde ein kleines Wanderhotel daraus wie so viele im Bayerischen Wald, das 1989 Helmut Paster senior übernahm und zügig ausbaute. 1997 überraschte er mit einem Hallenbad, im Jahr 2000 war er mit einer Hackschnitzelheizung seiner Zeit ganz weit voraus. Als 2007 Helmut Paster junior nach Lehrjahren im Ausland und erfolgreicher Küchenmeisterprüfung wieder nach Hause kam, reifte schnell der Gedanke, ein kleines Bergdorf in der Tradition der historischen Waldglashütten auf einen schönen Hang oberhalb des Hotels zu bauen.

Der ganze Bayerische Wald staunte, denn mit ihrer Chalet-Idee waren die Pasters mal wieder ganz früh dran. Gesagt, getan: 2010 standen drei Chalets für Zwei und zwei für Vier im Wald. Zwei Jahre später kamen vier Premium-Chalets hinzu, auch diese geräumige 86 qm groß und zusätzlich ausgestattet mit 3-D-Heimkino und HD-Fernseher. Zusätzlich zu dem, was die Hüttenhof-Chalets so überaus behaglich macht: dem geseiften Tannenboden, den duftenden Zirbenholzbetten und dem Relax-Diwan als Tagesbett, zur freistehenden Badewanne und zur Dusche mit den dunklen Granitplatten, zur kompletten Vollholz-Küche nebst Weinklimaschrank und Kachelofen und zur eigenen Veranda mit Whirlpool und privater Sauna. Die Hüttenhof-Luxuschalets wurden zum Vorbild weit über die Region hinaus. Und der Gedanke, ein Höchstmaß an Chalet-Privatsphäre mit den Vorzügen des benachbarten Hotelbetriebs zu verknüpfen, wurde zum Erfolgsrezept. Von dort kann man sich als Chalet-Gast wie aus einem Füllhorn bedienen: sich morgens das Frühstück in der eigenen Hütte bereiten lassen und später Kuchen oder eine kleine Nachmittagsjause ebenda genießen. Oder sich Feines vom Wild, Kalb oder Bach Saibling aus der Hotelküche bestellen, wenn man nicht selbst kochen will. Gern kommt auch eine Köchin vorbei, die einen Schweinsbraten im Reindl zubereitet und den ganzen Raum mit Genussduft füllt. Man fühlt sich ein bisserl in seine Kindheit zurückversetzt und wie im Schlaraffenland. Erst recht, wenn man sich in der eigenen Wanne mit einem Ziegenmilch- oder Salzölbad verwöhnen lässt, oder sich danach noch eine wunderbare Massage bestellt. Alles läuft ganz selbstverständlich ab, herzlich und souverän.

Die Seele des Hüttenhofs wird von Bescheidenheit und Zuwendung getragen, das ist sehr angenehm. In den letzten Jahren wurde von der Familie viel Zeit, Geld und Herzblut in den Ausbau des Stammhauses gesteckt. Neue Zimmer, grandiose Suiten und ein nochmals schönerer Restaurantbereich sind das Ergebnis. Vor allem aber erstreckt sich der auch für Chalet-Freunde zugängliche SPA-Bereich jetzt auf zwei Ebenen und ist rund 3.000 qm groß, inklusive eines elf Meter langen Innenpools, der in einen 22 Meter langen InfinityAußenpool übergeht, und inklusive einer Saunawelt mit fünf Saunen und herrlichem Blick, den man aus der Sauna, aus dem Pool, aus den Ruheräumen und von der Dachterrasse aus genießen kann. Diese Wellnessoase ist ein Traum! Und so verwundert es kaum, dass bei aller baulichen Betonung auf Privatsphäre, Ruhe und Romantik der Hüttenhof von den Pasters zuletzt zum Adults-only-Hotel erklärt wurde. Das ist bei aller familieneigenen Kinderliebe nur konsequent und setzt im Bayerischen Wald mal wieder einen Trend. Wo die Reise in Sachen Chalets hingeht, zeigt Helmut Paster mit seinem jüngsten Umbau, als er ein früheres 4er-Chalet in ein großzügiges „Lieblings-Chalet für Zwei“ verwandelte und die besonderen Stärken der neuen Hotelzimmer mit dem urigen Chalet-Charme vermählte: Neben dem gemütlichen Kaminofen findet man nun eine Design-Relaxcouch. Das Holzbett ist einem großen runden Kuschelbett gewichen. Und das Bad wurde komplett erneuert und um eine Infrarotsauna und eine Freisicht-Dusche ergänzt. Ja, ein bisserl was geht immer, bei den Pasters im Bayerischen Wald.