Interalpen-Hotel Tyrol

Interalpen-Hotel Tyrol
Dr.-Hans-Liebherr-Alpenstraße 1
A-6410 Telfs-Buchen
Tel. 0043/50809-30

www.interalpen.com

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Das Interalpen-Hotel Tyrol ist ein 5-Sterne-Superior-Hotel und eines der handverlesenen alpinen Leading Hotels of the World. Schon die absolute Alleinlage nahe Seefeld ist ein Genuss, der Rundumblick auf Wetterstein, Karwendel und hinab ins Inntal ungetrübt. Der Ort eine Oase des Rückzugs und der Ruhe mit überaus großzügigen Zimmern und Suiten. Erholung und Freiraum pur. Der Ruf des Hauses reicht weit über Tirol hinaus: Schon mehrfach war es Schauplatz internationaler Symposien und Konferenzen und zuletzt diente es Jürgen Klopps FC Liverpool zur Vorbereitung auf die Premier-League-Saison. Das Interalpen war das Steckenpferd von Hans Liebherr. Der Firmengründer verliebte sich in die Idylle auf der Buchener Höhe und baute dort sein Traumhotel. Besonders profitiert das Haus von der Weitläufigkeit der Räume, die dem Erfinder des mobilen Turmdrehkrans – von keiner Baustelle mehr wegzudenken – ein Anliegen waren. Liebherr ist immer noch in Familienbesitz und auch die dritte Generation pflegt Werte wie Weitblick, Langmut und Zusammenhalt. In diesem Sinne ist es dem früheren Käfer-Geschäftsführer Karl Brüggemann, der sein zehntes Jahr als Hoteldirektor feiert, gemeinsam mit seinen Führungskräften gelungen, das Interalpen auch in den zuletzt stürmischen Jahren auf Kurs zu halten – und die Mannschaft zusammen. Das alpine Flaggschiff der Liebherr-Unternehmensgruppe steht besser da als je zuvor.

Als Krönung des fulminanten Baus warten seit Kurzem auf der obersten Etage sieben neue und bis zu 200(!) qm große Panoramasuiten, deren elegant-alpiner Chic dank weitläufiger Terrassen, Wohn-Lounges mit Panoramafenstern und großzügigen Bädern mit freistehenden Wannen mit einer Prise Urbanität gewürzt wird. Kamin und private Sauna sind in den größten Suiten die Vollendung des Wohngenusses, wie man ihn sonst nur in einigen wenigen Schweizer Grandhotels findet. Der vielfach preisgekrönte Interalpen-Spa überzeugt mehr denn je mit 5.300 qm Fläche und einem Indoor-Pool mit olympischen Ausmaßen. Hammam, Solegrotte, sehr geschmackvolle Behandlungsräume (in denen eigens entwickelte Signature Treatments schon mal bis zu zwei Stunden dauern können) und ein ganzes Tiroler Saunadorf lassen einen hier selig durch die Tage schweben, umrahmt von einem 10.000 qm großen Spa-Garten, der die ersten Frühlingsboten in absoluter Ungestörtheit einfängt. Zuletzt ergänzt um einen Private Spa für zwei und einen exquisiten Ladies´ Spa mit komplettem Spa-Programm nur für die Damen. Beide Spa-Ideen zeigen, dass sich das Interalpen nicht nur auf die große Oper, sondern eben auch auf das behagliche Kammerspiel versteht.

Das kulinarische Kammerspiel unter der Ägide des langjährigen Küchenchefs Mario Döring hat in den letzten Jahren eine konstant nachhaltige und scheinbar unaufhaltsame Entwicklung genommen, sei es in der Qualität als auch in der Vielfalt des Erlebnisses (mit dem Gastro-Chalet Interalpen-Alm als Hochzeits-Geheimtipp). In den sechs Restaurantstuben und im Wintergarten werden die 6-gängigen Interalpen-Abendmenüs noch klassisch auf großen Tellern und unter der Silberglocke serviert und erstaunen neben einer vegetarischen Alternative auch mit einer kalorienreduzierten Option auf Basis modernster ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse. Dem Gault&Millau war dieser kulinarische Goldstandard zuletzt zwei Hauben wert, die Kunst von Patissier Michael Hollaus – der man sich auch unbedingt ausgiebig im Café Wien hingeben sollte – sogar den Titel „Patissier des Jahres“. Gar vier Hauben, und damit den Aufstieg in die absolute österreichische Kochelite, schaffte Mario Döring mit seinem exklusiven Chef´s Table, einem Feuerwerk an Handwerkskunst, Präzision und oft regionalen Produktqualitäten, bei dem Döring eindrucksvoll zeigt, wie gut er nicht nur kochen, sondern auch führen kann, weil er seine Leute glänzen und wachsen lässt. Ein schönes Beispiel neben Michael Hollaus ist Executive Souschef Mathias Hendl, der bereits Souschef im Interalpen unter Döring war und dann knapp zwei Jahre kulinarisch auf Reisen ging, um sich bei den beiden österreichischen Fischflüsterern und 2-Sterne-Köchen Dieter Koschina und Hans Neuner an der portugiesischen Atlantikküste den letzten Schliff zu holen. Dann kehrte er zurück und macht seitdem das Döring-Team noch stärker. Und damit ist er nicht der Einzige: Fast die ganze Interalpen-Mannschaft blieb in den zuletzt schweren Zeiten zusammen, die Zahl der Ausbildungsplätze wurde gar erhöht, eines der beiden Mitarbeiterhäuser aufwendig renoviert. Das lohnt sich immer, wie man sieht: Die Qualität dieses Hauses wurde nicht einfach vordergründig gesteigert. Sie wurde vertieft, verankert und konnte Wurzeln schlagen. Alles lebt, alles wächst, und häufig blüht es auch. Ja, das Interalpen-Tyrol ist ein herausragend gutes Hotel, geradezu ein Leuchtturm mitten im Wald. Hier schaut man Profi s bei der Arbeit zu – und kommt aus dem Genießen gar nicht mehr heraus.