Masseria Calderisi

Masseria Calderisi
Contrada Sarzano 12
I-72015 Savelletri di Fasano
Tel. 0039/0804/334340

www.masseriacalderisi.com

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APULIEN Die Masseria Calderisi war für Jutta und Max von Braunmühl vom ersten Moment an eine Liebesgeschichte. Vor über zwei Jahrzehnten entdeckten sie das 1658 errichtete, leer stehende Landgut, heirateten später sogar direkt nebenan. Doch als Zweitwohnsitz, von dem das Ehepaar träumte, war die Masseria zu groß mit ihren acht Hektar Land, den vielen Gebäuden und jahrhundertealten Olivenbäumen. Aber die Lage zwischen dem Örtchen Fasano und dem Strand nahe dem Fischerdorf Savelletri, die Apulien-Glanzlichter Ostuni und Monopoli gleich vor der Haustür, war einfach traumhaft schön.

Schließlich erwarben die von Braunmühls das Calderisi doch und verwandelten es in ein Boutiquehotel mit 24 edlen Zimmern und Suiten (und in eine fantastische Hochzeitslocation mit eigener Kapelle). Licht wird hier gekonnt als Farbe inszeniert. Die Kühle der mit Kalk getünchten Steinmauern streichelt die Fingerspitzen. Einige besonders großzügige Suiten befinden sich in den historischen Ställen. Vom kuscheligen Refugium Tower 1658, dem einzigen ohne Gartenterrasse, blickt man vom Obergeschoss des historischen Turms bis hin zum Meer. Und wer es noch privater mag, bucht die im Olivenhain versteckte Gästevilla Il Fortino mit eigenem Pool und von Steinmauern umsäumtem Privatgarten, in dem Bougainvilleen, Zitronen- und Orangenbäume um die Wette duften. Ein Hideaway!

Alle Räume verbindet ein Interieur, das die Eigentümer stilsicher gestaltet haben, niemals opulent, immer luxuriös: Stoffe von Pierre Frey und Élitis vereinen sich elegant mit vor Ort gefertigten Möbeln und erlesener Keramik der apulischen Designerin Enza Fasano. Für den kleinen Genuss zwischendurch warten Nespresso-Maschinen, Marshall-Soundequipment und in den Bädern Aesop-Produkte. Apropos Genuss: Die Tische des Restaurants La Corte, das apulische Regionalküche (mit vielen Zutaten von der hauseigenen Farm) modern interpretiert, verteilen sich lässig auf das ehemalige Heulager und die zentrale Piazza. Die Bar Gioia am Pool lockt neben kleinen Snacks auch mit italienischer Holzofen-Pizza. Und die Apero Bar, eine Candlelight-Open-Air-Terrasse für den ersten Drink am Abend und den letzten in der Nacht, lässt die Tage in die Abendkühle gleiten. Tage, die man auch im kleinen Spa, im TechnoGym-Fitnessraum, beim Yoga oder beim Stöbern in der Boutique Malibu traumwandlerisch verbringen kann, die neben Accessoires von Etro oder Missoni auch das hauseigene Bio-Olivenöl führt. Oder man kann sich mit dem Land Rover Defender in fünf Minuten an die Adriaküste fahren lassen, wo der eigene Strandclub wartet, eine echte Preziose, denn Hotels mit privatem Meerzugang sind in Apulien rar.

Bildrechte: November Studio (Esel), Andreas Kusy Photography (gedeckter Tisch, Jeep, Pizzabäcker, Tomaten)