Landheim Ammersee Sommercamps
Landheim Ammersee
Stiftung Landheim Schondorf am Ammersee
Landheim 1–14
86938 Schondorf am Ammersee
Kontakt:
Maike Häusler
Tel. 0049/8192/809-214
mhaeusler@landheim-ammersee.de
Das Landheim Ammersee in Schondorf gehört zu den traditionsreichsten Internatsschulen Deutschlands. Seit 1905 verbindet die Schule akademischen Anspruch mit einem besonderen pädagogischen Konzept, das Lernen, Gemeinschaft und Persönlichkeitsentwicklung gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt. Die Lage direkt am Ammersee, die weitläufige Campusanlage und die internationale Ausrichtung prägen das Leben am Internat ebenso wie ein vielfältiges kulturelles und sportliches Angebot. Mit zwei Sommerprogrammen öffnet das Landheim Ammersee seinen Campus auch in den Ferien für junge Menschen aus dem In- und Ausland – mit jeweils eigenem Schwerpunkt und einer klaren Verbindung aus Bildung, Naturerlebnis und Gemeinschaft.
Das „International Summer Camp“ richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen neun und 13 Jahren und verbindet Sprachvermittlung mit klassischen Ferienerlebnissen am See und in den Bergen. Im Mittelpunkt steht ein praxisnaher Sprachunterricht in – je nach Herkunft – Englisch und Deutsch in kleinen Gruppen, der bewusst anders angelegt ist als herkömmlicher Schulunterricht: interaktiv, projektorientiert und eng begleitet durch Lehrkräfte und Betreuer. Die Kinder lernen nicht nur im Klassenzimmer, sondern auch draußen auf dem Campus und im direkten Austausch mit internationalen Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Ergänzt wird das Programm durch ein breit gefächertes Freizeitangebot. Wassersport auf dem Ammersee, Tennis, Robotics, Teamspiele, Theater oder kreative Werkstätten schaffen Raum für Bewegung, neue Interessen und gemeinschaftliche Erfahrungen. Auch die Wochenendausflüge sind bewusst erlebnisorientiert gestaltet: Bergtouren, Hüttenübernachtungen, Survival-Camps oder Segelaktivitäten verbinden Naturerfahrung mit Teamgeist und Selbstständigkeit. Das Camp versteht sich dabei weniger als Sprachkurs im klassischen Sinn, sondern vielmehr als intensive Sommergemeinschaft, in der Sprache ganz selbstverständlich Teil des Alltags wird.
Auf ältere Jugendliche und aktuelle Zukunftsthemen ausgerichtet ist der „KI Summer Campus“ für 14- bis 17-Jährige. Das Programm verbindet Englischunterricht und Künstliche Intelligenz mit projektbasiertem Lernen und persönlicher Orientierung. Ziel ist es, Jugendlichen einen reflektierten Zugang zu KI-Technologien zu ermöglichen – nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich und kreativ.
Im KI-Modul beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen wie Daten, Sprachmodellen, Automatisierung und verantwortungsvollem Umgang mit künstlicher Intelligenz. Dabei bleibt es nicht bei theoretischen Einblicken: Die Jugendlichen entwickeln eigene Projekte, bauen KI-Agenten, erstellen KI-gestützte Kurzfilme oder arbeiten an simulationsartigen Policy-Konzepten. Workshops, Diskussionen und Exkursionen nach München ergänzen das Programm. Begleitet wird der Campus unter anderem vom Unternehmer und KI-Experten Tristan Post, der als Dozent an der Technischen Universität München tätig ist.
Alternativ können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein intensives Englischprogramm wählen, das gezielt auf das Cambridge Certificate vorbereitet. Im Vordergrund stehen dabei nicht nur Grammatik und Sprachkompetenz, sondern vor allem Debatten, Präsentationen und kommunikative Sicherheit im internationalen Kontext. Unterrichtet wird überwiegend von Native Speakern.
Auch der KI Summer Campus versteht sich ausdrücklich nicht nur als Ferienkurs. Vielmehr soll der Aufenthalt jungen Menschen neue Perspektiven eröffnen – fachlich, persönlich und sozial. Sport, kreative Angebote, gemeinsame Abende am See und der Alltag auf dem Campus schaffen einen Rahmen, in dem Lernen und Leben eng miteinander verbunden sind.
