Wohne lieber ungewöhnlich
01
Nomen est omen: Beim „Tavolo a Dischi“ (dt.: Scheibentisch) von GUBI, entworfen 1963 von Carlo de Carli, stapeln sich Scheiben unterschiedlicher Durchmesser zu einer ausdrucksstarken, vertikal rhythmisierten Silhouette, 5.999 €.
02
Five to Nine“ von Tacchini zitiert die Eleganz klassischer Loungemöbel und übersetzt sie in die Gegenwart. Die berühmte Mailänder Designschmiede Studiopepe entwarf den Solitär mit feinem Gespür für in sich ruhende Noblesse als Mittelpunkt eines imaginären Künstlerateliers, 8.390 €.
Stephanie Thatenhorst, Pacellistr. 5, München. Tel. 089/28807538
03
„Miami Beach“ von Baxter interpretiert das Design von Loungesofas der 1970er-Jahre mit ihren tiefen, bodennahen Sitzflächen und opulenten Lederpolstern in einer verschlankten Form, 8.350 €.
Egetemeier, Nymphenburgerstr. 121, München. Tel. 089/55273250
04
Der Janker mit Bouclé-Fischgrätmuster gibt klassischen Outfits ein sportlich-cooles Finish. Ärmel aus gewaschenem Denim, Kontraste in Loden, 699 €.
Luis Trenker, Theatinerstraße 14, Fünf Höfe, München. Tel. 089/12223615
www.luistrenker.com
05
„Rosary“ wurde von der iranischfranzösischen Architektin India Mahdavi für Bolzan entworfen. Ihr Ansatz: ein Unikat zu schaffen, dessen Farben, Formen und Materialien mit einem unserer intimsten Lebensbereiche, dem Schlafzimmer, interagieren. Wie bei einem Kunstwerk ist jedes der Kopfteile, dessen oberer Anschluss aus italienischer Keramik gefertigt ist und dessen Farbgebung an die Bauhauspalette erinnert, per Hand nummeriert, 7.673 €.
Böhmler, Tal 11, München. Tel. 089/21360
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Mit dem Doppelwaschtisch „George“ präsentiert die von der Architektin und Interior-Designerin Vera Hermann gegründete Münchner Manufaktur Marvalet ein Signature Piece aus türkischem Monet-Marmor, das mit seiner zeitlosen Formgebung überzeugt, Preis auf Anfrage.
07
„Bouclé“ von Hanna Anonen verwandelt Struktur in Form. Auf einer fein gearbeiteten Gitterstruktur aus massivem Nussbaum sind Haken montiert – großflächige lackierte Kreise, die als visuelle Knotenpunkte auf die Textur von Bouclé-Stoffen anspielen, Preis auf Anfrage.
08
Mit einer Breite von 42 und einer Höhe von 31 Zentimetern ist das im 3-D-Druckverfahren aus recycelten und biobasierten Materialien hergestellte Miniregal „Shelf Life“ weniger Stauraum als Bühne, auf der sich ausgesuchte Lieblingsobjekte effektvoll inszenieren lassen, ab 262 €.
09
Mit seiner verspielten Gestaltung, die entfernt an die Optik von Legosteinen erinnert, sprengt der „Ball Table Large“ gestalterische Konventionen. Der Rahmen ist mit Halbkugeln überzogen, die dem Esstisch ein unverwechselbares Aussehen verleihen, 11.814 €.
10
Bei der Neuinterpretation der Leuchte „Blossom“ setzt der Berliner Designer Fabian Freytag auf einen extravaganten postmodernen Mix kontrastierender Materialien, 772 €.
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An sich ist ein Arbeitsplatz eine nüchterne, funktionale Sache. Nicht so „Chiaro di Luna“ (dt.: Mondlicht), der dem heimischen Workspace mit seinem filigranen, geschwungenen Metallmaschengestell und der Tisch- und Ablageplatte aus bronziertem und transparentem Glas Seele einhaucht, Preis auf Anfrage.
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Die Newcomer Fenna van der Klei und Patricio Nusselder lernten sich während ihrer Studienzeit in Eindhoven kennen und gründeten 2024 das Studio Luis Marie. Mit ihrem Paravent-Entwurf „Plissade“, einem Meisterstück aus Filz und Baumwolle, das mit seiner vibrierenden Haptik begeistert, gewannen sie den zweiten Platz beim Salone Satellite Award 2025 auf der renommierten Mailänder Möbelmesse, Preis auf Anfrage.











